Sonntag, 27.02.2011

KEY WEST – MIAMI

Langsam gewöhnen wir uns an die lahmarschigen Crackers (Florida „Ureinwohner“). Es dauert eben alles, solange wie es dauert. Auch gut, dann eben noch eine Tasse Abflusswasserkaffee. Heute geht’s nach Key West. Vorbei am Turtle Hospital, über 42 Brücken, ab ins Paradies. Ist das geil hier. Und, trotz aller Vorwarnungen, keine Chickens auf der Straße. Denn, auf den Keys gilt: mach was du willst, überfahre jeden, aber überfahre nur ja kein Hühnchen! Wenn doch, call the chicken amublance. Wenn nicht, go to jail.

So, und nun liegen wir mitten am Strand. Vor uns Tiffany, ihres Zeichens slightly overweight, in einer XS-Bikinihose Let the drama begin: Die freundlichen Penner aus der Nachbarschaft nennen sie oder sonstwen „fat“. Tiffany springt erstaunlich dynamisch auf und – Jerry Springer on the beach.
„You called me fat!“
„What the hell …“
„Don’t call me fat“
„Back off, if you touch me I’ll send you straight to jail“
Tiffanys Mutter, 1/8 von ihr, schreitet ein.
„She’s my child, if you touch her, YOU’LL be going to jail.“
Rarara. Sand-throwing. Pure Entertainment.


Nur falls die braven Mitarbeiter von Starbucks den schwierigen Ablauf des Händewaschens vergessen sollten.

WE LOVE KEY WEST!






Strandgepose




Tiffany!
Ein bisschen aufgemaschelt streunen wir dann durch Key West. Herrlich herrlich herrlich. Hier lässt sich’s aushalten. In Sloppy Joe’s gibt’s lecker ungesundes Essen und Key West Sunset Ale. Auf die Bühne kommen die legitimen Nachfolger von Tenacious D. Ein langhaariger Sandalenträger und käsebleicher Jude mit Iro singen von „the rectum of Ella Fitzgerald“. Und dann der Sonnenuntergang. Postkartenidylle bei einem Coors Light. Jongleure, Artisten, Wahrsager am Mallory Square. Julie und ich planen bereits unsere Key West Strandhochzeit inkl. Flitterwochen auf den Bahamas. Vielleicht mit dem gutaussehenden Sessel-Artisten in Ringelsocken? Oder doch unser Freund, der Strandpenner, den Julie am Heimweg auch noch fast umnietet. Hauptsache kein Chicken.






Key West Chickens

Österreich is everywhere

Mmmh, Food, Drink and some Armpithair.


Mmmh, Fett mit Fish-Tacos







Das Hotel. Mitten am Strip in Miami Downtown. Das Bad ist zu klein für Handtücher, im Zimmer hat es -20°C, die Decken riechen nach Schweiß. Nur zu empfehlen, wirklich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen