Ich erwache gottseidank neben Frau Neill. Und, die Sonne scheint. Daraufhin erstmal ein paar Joghurt Pretzels. Julie scheitert kläglich an der Kaffeemaschine, die ohne Filter einfach nicht so will. Irgendwann schlurft dann auch nanny Pascal aus dem Basement und entzückt uns wie schon am Tag zuvor durch emotions- und witzlosen Ossi-Akzent. Wir haben genug und starten nach Manhatten. schön, alles noch da, wo es sein soll. Ein Lunch im Prince Street mit reichlich nach Seife schmeckendem Koriander, ein Spaziergang bzw. dynamischer Touristenslalom über die 5th Avenue, Diskussionen über die Legitimation von Feinripp-Unterwäsche bei Männern (nein, das ist NICHT ok).
Und dann, let’s go Knicks! Ab in den Madison Square Garden, zu Knicks vs. New Orleans Hornets. Mit Bud Light um stolze 9,50 $ der Becher nehmen wir die Plätze ein. Kurz darauf erscheinen unsere Sitznachbarn, von Julie liebevoll Fraggle 1 und Fraggle 2 getauft. Fraggle 1 geht Bier holen, Fraggle 2 zückt sein e-book mit Lampe und beginnt biblische Verse zu lesen. Auf einem Basketballspiel. Halleluja. Als ich kurz die Toilette aufsuche, kommt eine Pitbull-Aufseherin an und jagt uns von den Plätzen. Ups, falsche Box. In der richtigen lernen wir Kyle und Matthew kennen. Oder besser gesagt, Hormon-Boy und Bruder. Kyle beginnt sich alsbald mehr für Julie als das Spiel zu interessieren und ist nach 2 Light-Bier schon sichtlich und merklich betrunken. Was zu Sprüchen wie „I know you wanna kiss me“ und „You’re thinking, I wanna fuck this guy...“ führt. Wir verarbreden uns auf einen Drink nach dem Spiel, die Jungs wollen zahlen. Doch Satz mit X, Drunky-Kyle muss am nächsten Tag in die Schule, dann fahrt mal lieber nach Hause. Wir tun selbiges, natürlich nicht ohne in der Bahn kräftig abzulästern. Blöd nur, dass die Sitznachbarin Deutsche ist. Ups.
| Fraggle Nummer 1 |
| Fraggle Nummer 1 |
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