Donnerstag, 24.02.2011

CAPE CANAVERAL – RIVERBREEZE PARK

Ah, die Sonne scheint auf die bleichen Beine, der Wind rauscht durch die Palmenblätter. So muss man den Tag begrüßen. Bei widerlichem amerikanischen Kaffee und spritziger Grapefruit. Dicht gefolgt von Hummus, Falafel und Fatoush im Cedars. Welcome back Speckbauch, lange nicht mehr gesehen. Nach dem Essen wird das Boot seetauglich gemacht und los geht’s zum Cape Canaveral. An diesem Tag historischen Tag findet der letzte Launch des Space Shuttles Discovery statt. Mit der „Game Hog“ zischen wir raus auf den Ozean und warten auf den Countdown. Um 16.50 ist es soweit, mit einem Zisch hebt das Shuttle ab. Klugerweise blicken wir alle in die falsche Richtung, aber gottseidank ist so eine Rakete schwer zu übersehen. Als Julie hört, dass auf dem 2-Tage-Flug aller Wahrscheilnichkeit nicht geraucht werden darf, durchkreuzt das ihre Astronautenpläne abrupt. Dann doch lieber Shrimpfischer ...

Ingrids und Ricks bescheidene Hütte in Melbourne.

Auf der Game Hog.






Noch ein paar Minuten bis zum Start.


3...2...1... GO. Nur WO?


Bye bye Discovery.





Durch massig Verkehr machen wir uns nun auf den Weg zum nächsten Florida Must-Have-Done. Dem Shrimpfischen. Auf dem kleineren Kahn shippern wir rden West-Coast-Irgendwas-River rauf, suchen uns ein Fleckchen und dippen drauf los. Der Vegetarier in mir hat Pause, mein Killerinstinkt ist erwacht. Mit entkommt keins von den kleinen Biestern, das näme ich persönlich. Auch die mich attackierenden, ins Boot hüpfenden Shrimps halten mich nicht von meiner Berufung ab. Auch Julie greift nach anfänglichen Berührungsängsten zum Netz und wird vom Shrip-Fieber gepackt. Bier, Snacks und ein paar Netze, mehr braucht der Mensch nicht. Doch, wenn es nach Julie geht, sollte uns noch ein Delphin ins Netz gehen. Der könnte dann in ihrer Badewanne hausen, sie würde ihnd en ganzen Tag waschen, die Zähne putzen und trainieren. Die Frage ist nur, fallen Delphine unters Lebensmitteleinfuhrgesetz?




Melinda dips in.


Rick

Sandra aka Bubba Gump



Um 01.30 genießen wir dann die Früchte der harten Arbeit. Es gibt Shrimps vom Grill, Salat, Guacamole, Dirty Martini, alles vom Feinsten. Was für ein herrlicher Nach-Mitternachtssnack.

Also, nennt mich Forrest Gump, ich kündige meinen Job und heuere am nächsten Shrimpkutter an.

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