CULVER CITY – MARINA DEL REY – VENICE BEACH
Früh wachgemacht, früh unterwegs. Auf ein American Breakfast ins IHOP. Unglaublich, bereits um 8 Uhr morgens werden sich Burger und Pommes reingezogen. Von 4jährigen! Wir verzichten auf Pancakes als Side Dish und begnügen uns mit Obstsalat. Womit wir wohl die Einzigen wären, seitdem es das Diner gibt.
Ein Omelett und eine Waffel später geht es in die Mall. Ein bisschen Shopping. Nicht genug um demnächst Privatkonkurs anmelden zu müssen, aber kommt noch.
Igitt. Igitt. Igitt. Nach Fish Tacos und Burrito spezieren Julie und ich Richtung Venice Beach. Mein Blick fällt kurz nach rechts, wer steht da und grinst mich an? Der Perverse aus der Nachbarschaft sich (wie man hier wahrscheinlich so schön sagt) frisch einen von der Palme wedelnd. Pfuipfuipfui. Darauf erst mal einen Pino Gritschio, in der Baja Cantina. Cheers, auf unseren neuen Freund!
17.30 nach 3 Pino Grigio hat Sandra einen sitzen. Brad joined us. His friend showed him the cake (with the flour, the eggs ...), the nuts (because the squirrel and her baby, and they shrieked and she dropped the baby) and of course the LOVE. Wir erben eine Unterhosenkette, die uns Glück bringen soll. Der Wein fließt. Der Mensch redet weiter von Good, Bad, Perfect und riecht vor allem way beyond bad. Aber Hauptsache sein Gips kostet 12.000 $ wegen einem Eichhörnchen. Crazy Americans. Nach ca. 20 Weinen ist Sandra 60 $ leichter und 5 Promille schwerer. Wir lernen Darren kennen, seines Zeichens TV-Producer der Supernanny, der auf die Echtheit der Sendung schwört. Wenn das stimmt, unsere Welt geht zugrunde. Julie springt verrückt durch die Gegend, man diskutiert und konsumiert. Aus einem mir unerfindlichen Grund beschließen wir, mit Brand nach Hause mitzufahren. Da er ein Auto verkaufen muss. Und plötzlich befinden wir uns in der Twilight Zone. Dunken Brad auf Krücken versucht einem jungen Paar ein Auto anzudrehen. Im Haus, jenseits des akzeptablen Geschmacks sitzt seine russische Freundin und glotzt. Das ist dann einfach zu abstrus. Gottseidank ist Darren eine gute Seele und fährt uns nach Hause. Julie fällt nahezu besinnungslos ins Bett. Ich wage noch einen Blick auf die Uhr. Es ist 19.18.
| Brad mit seinem 12.000 Dollar-Gips |
| Je später der Abend ... |
| desto mehr spiegelt das Gesicht den fortschreitenden Pinot Grigio-Konsum wieder. |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen